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Glaubwürdigkeit schaffen: Warum Verkäufer auf ein Finanzierungszertifikat bestehen
Der Immobilienmarkt hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. In begehrten Lagen konkurrieren mehrere Interessenten um dasselbe Objekt, und Verkäufer wollen Planungssicherheit. Ein Finanzierungszertifikat signalisiert, dass der Käufer nicht nur ernsthaft interessiert ist, sondern auch in der Lage, den Kaufpreis zu stemmen. Für Verkäufer reduziert sich damit das Risiko von Rückziehern, Verzögerungen oder geplatzten Verträgen erheblich. Gerade bei privaten Verkäufen, aber auch bei professionellen Anbietern, gilt der Nachweis als Qualitätsmerkmal eines soliden Käufers. Wer ihn vorlegt, sticht aus der Menge heraus und erhöht die Wahrscheinlichkeit, überhaupt in die engere Auswahl zu kommen. Zudem beschleunigt eine bestätigte Finanzierung den gesamten Prozess, da weniger Rückfragen entstehen und der Weg zum Notartermin kürzer wird.
Zur Bank und zurück: So kommen Sie zu einem Finanzierungszertifikat
Der Weg zum Zertifikat beginnt mit einem Gespräch bei der Bank oder einem Finanzierungspartner. Ziel ist es, Ihre finanzielle Situation realistisch abzubilden und daraus einen tragfähigen Rahmen abzuleiten. Grundlage sind Angaben zu Einkommen, Beschäftigung und bestehenden Verpflichtungen sowie Informationen zu Eigenkapital und laufenden Ausgaben. Auch Schufa-Auskunft und Kontoauszüge spielen eine Rolle, weil sie der Bank ein umfassendes Bild Ihrer Bonität vermitteln. Je vollständiger und aktueller die Unterlagen sind, desto schneller kann die Bank prüfen und eine Aussage treffen. Am Ende steht ein schriftliches Zertifikat, das entweder eine konkrete Summe oder einen Finanzierungsrahmen ausweist. Diese Zusage ist in der Regel zeitlich befristet, bietet aber ausreichend Sicherheit, um in Verhandlungen überzeugend aufzutreten.
Sie möchten bei Ihrer Immobiliensuche gut vorbereitet sein, damit dem erfolgreichen Kauf nichts im Wege steht? Kontaktieren Sie uns! Wir bringen Sie mit erfahrenen Finanzierungspartnern zusammen und begleiten Sie auf dem Weg zur passenden Bankzusage.
Hinweise:
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora