• telefon

    Wie können wir Ihnen weiterhelfen?

    06196 43778

Allgemeine Geschäftsbedingungen
CHRISTOPH SAMITZ IMMOBILIEN e.K. (Wir/Makler)

Gegenstand und Zustandekommen des Maklervertrags

Gegenstand der  Tätigkeit des Maklers ist der Nachweis und/oder die Vermittlung hinsichtlich des im Auftrag benannten, oder des sich aus dem Auftrag ergebenden Gegenstands/Objektes für den Auftraggeber.

Der Maklervertrag zwischen uns und dem Auftraggeber kommt entweder durch schriftliche Vereinbarung oder durch konkludente Annahme, insbesondere durch die Inanspruchnahme der Tätigkeit des Maklers auf der Basis der von uns an den Auftraggeber übergebenen Objektnachweise und/oder Objektinformationen und/oder von uns erteilter Auskünfte zustande.

Erlaubte Doppeltätigkeit

Wir können gleichzeitig sowohl für den Verkäufer/Vermieter als auch für den Käufer/Mieter provisionspflichtig tätig werden, es sei denn eine Doppeltätigkeit ist einzelvertraglich ausdrücklich ausgeschlossen.

Provisionsanspruch

Unsere Leistung ist für den Auftraggeber provisionspflichtig. Ist die Höhe der Provision nicht abweichend gesondert vereinbart, so beträgt die Provision bei  

VERMIETUNG: 2 Monatsmieten + Mehrwertsteuer, mithin 2,38 Monatsmieten inkl. MwSt.

VERKAUF: 5% des Netto-Verkaufspreises + Mehrwertsteuer, mithin 5,95% des Netto-Verkaufspreises inkl. MwSt.

Der Provisionsanspruch ist mit Abschluss des Vertrages hinsichtlich des nachgewiesenen oder vermittelten Objekts durch den Auftraggeber entstanden und fällig. Dies gilt auch für den Fall, dass der Vertrag hinsichtlich des nachgewiesenen oder vermittelten Objekts erst nach Beendigung des Maklervertrages abgeschlossen wird.

Ersatzgeschäft

Ein Provisionsanspruch besteht auch dann, wenn dem Auftraggeber in Zusammenhang mit der von uns erbrachten Leistung von einem benannten möglichen Vertragspartner ein anderes Angebot zum Vertragsabschluss unterbreitet wird, oder hinsichtlich des nachgewiesenen oder vermittelten Objekts den ursprünglich beabsichtigten Vertrag mit einem Dritten, insbesondere dem Rechtsnachfolger des benannten möglichen Vertragspartners abschließt. Gleiches gilt, wenn der Auftraggeber hinsichtlich des nachgewiesenen oder vermittelten Objekts statt des beabsichtigten Rechtsgeschäfts ein anderes Rechtsgeschäft abschließt, z.B. statt eines Erwerbs eine Vermietung/Verpachtung oder umgekehrt vornimmt. Für die Entstehung der Provisionspflicht ist eine wirtschaftliche Gleichwertigkeit des vorstehenden Ersatzgeschäfts nicht erforderlich.

Weitergabeverbot, Schadenersatz
Die von uns an den Auftraggeber weitergegebenen Informationen, insbesondere sämtliche Objektnachweise und/oder Objektinformationen (z.B. Exposé, Bilder, Videos) sind ausschließlich für den Auftraggeber bestimmt und vertraulich zu behandeln.

Die Weitergabe jeglicher Informationen, insbesondere der Objektnachweise und/oder Objektinformationen, an Dritte sind untersagt, es sei denn wir haben hinsichtlich einer Weitergabe zuvor ausdrücklich schriftlich unsere Zustimmung erteilt.

Bei einem Verstoß gegen das Weitergabeverbot ist der Auftraggeber zur Entrichtung der vereinbarten Provision, wurde keine Vereinbarung über die Höhe der Provision getroffen in Höhe der ortsüblichen Provision, verpflichtet, wenn der Dritte der die Information erhalten hat oder andere Personen, an die der Dritte seinerseits die Informationen weitergegeben hat, ohne mit uns einen Maklervertrag abgeschlossen zu haben, den Hauptvertrag abschließen. Weitergehende Schadensersatzansprüche unsererseits bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Informationspflicht

Der Auftraggeber hat die Obliegenheit, vor Abschluss des in Aussicht genommenen Vertrages bei uns rückzufragen, ob wir den Vertragsschluss nachgewiesen oder vermittelt haben. Verletzt der Auftraggeber diese Pflicht, so kann er uns nicht entgegenhalten, er habe von der Maklertätigkeit nicht rechtzeitig Kenntnis gehabt.

Der Auftraggeber ist verpflichtet uns vom Zustandekommen des in Aussicht genommenen Vertrags unverzüglich zu benachrichtigten und uns nach Aufforderung eine beglaubigte Abschrift des Vertrages zur Einsicht vorzulegen. Dies gilt unabhängig davon, ob der Vertrag auf unsere Tätigkeit zurückzuführen  ist.

Ist dem Auftraggeber das von uns nachgewiesene oder vermittelte Objekt bereits bekannt, so hat uns der Auftraggeber dies unter Angabe der Art und des Zeitpunkts der Kenntniserlangung schriftlich (Email ist ausreichend), unverzüglich, d.h. spätestens innerhalb von fünf Arbeitstagen nach Erhalt eines Objektnachweises und/oder einer Objektinformation mitzuteilen. Erfolgt dies nicht, so hat der Auftraggeber uns im Wege des Schadensersatzes sämtliche Aufwendungen zu ersetzen, die uns dadurch entstehen, dass er uns nicht über die bestehende Vorkenntnis informiert hat.

Inhalt und Richtigkeit der Angebote, Haftungsausschluss

Wir weisen darauf hin, dass die von uns weitergegebenen Objektinformationen von Dritter Seite, zumeist vom Verkäufer/Vermieter  bzw. von einem vom Verkäufer/Vermieter beauftragten Dritten, stammen und von uns vor der Weitergabe nicht auf ihre Richtigkeit überprüft worden sind. Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der weitergegebenen Objektinformationen. Ein Zwischenverkauf oder eine Zwischenvermietung bleibt ausdrücklich vorbehalten.

Es ist Sache des Kunden die weitergegebenen Angaben auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.

Dieser Haftungsausschluss gilt nicht für den Fall der Verletzung von Leib und Leben des Kunden, bzw. im Fall grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz.

Schriftformklausel

Ände­run­gen oder Ergänzun­gen getroffener schriftlicher Vereinbarungen sind nur wirk­sam, wenn sie schrift­lich erfolgen (Eine Zusendung per E-Mail ist zur Wahrung der vereinbarten Schriftform ausreichend). Dies gilt auch für ei­ne Ände­rung die­ser Schrift­form­klau­sel.

Gerichtsstand

Ist der Kunde Kaufmann oder unterhält er keinen Wohnsitz in Deutschland, so ist Gerichtstand und Erfüllungsort Frankfurt am Main.

Salvatorische Klausel

Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein oder werden, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht beeinträchtigt werden. Dies gilt gleichsam für den Fall, dass innerhalb einer Bestimmung ein abgrenzbarer eigenständiger Teilbereich betroffen ist. Die Parteien werden die unwirksame Bestimmung durch eine Regelung ersetzen, die den ursprünglichen wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und im Übrigen der vertraglichen Vereinbarung nicht zuwiderläuft.

Diese Website benutzt Cookies um eine bestmögliche Funktionalität zu gewährleisten»» Erklärung zum Datenschutz